Ein Jahr ist es nun her, dass ich bei dir am Bett im Krankenhaus saß und deine Hand gehalten habe, als du einschliefst.
Wir wussten beide, dass dies das letzte mal sein würde, dass wir uns sehen.
Und trotzdem fiel keine einzige Träne.
Auch auf der Beerdigung, die einer Apokalypse gleichkam, fiel keine Träne.
Ich denke jeden Tag noch an dich, an das was wir erlebt haben und auch an deine kleine Tochter, die ich immernoch nicht sehen darf, obgleich ich ihr Patenonkel bin.
Ich würde dir gerne noch einen kleinen Nachruf schreiben, doch verhindert meine momentane Gefühlslage und innerliche Verwirrung auch nur eine einzige Zeile, die ausdrücken könnte, was ich empfinde...
Daher bin ich einmal mehr so frei und klaue einen Text, der nicht meiner Feder entstammt.
Ich werde die Erinnerungen an dich ewig aufrecht erhalten Caro, mein Engel !
Und ich schwöre bei allem was mir heilig ist, dass ich mich auch um deine Tochter kümmern werde, wie ich es dir versprochen hatte bevor du eingeschlafen bist und wenn es mich alles kostet was ich habe !
Ruhe in Frieden und bleib auch nach dem Tode so glücklich wie du immer warst !
Über deinen Tod gäbe es so viel zu schreiben
und kei'm Lied könnte es gelingen
mich zu erlösen von dem Leiden
welches die Gedanken bringen.
Ich seh die alten Bilder prangen
die lange schon die Wand verzier'n
und mit dem weisen Kranich sangen
die Toten die dereinst mit ihm zieh'n.
So ziehe ich mit ihm von dannen,
doch hört man mich des nächtens schrein.
Ich schließ die Flügel, seh' mich fallen.
Kein Lied könnt je ein Abschied sein.
und kei'm Lied könnte es gelingen
mich zu erlösen von dem Leiden
welches die Gedanken bringen.
Ich seh die alten Bilder prangen
die lange schon die Wand verzier'n
und mit dem weisen Kranich sangen
die Toten die dereinst mit ihm zieh'n.
So ziehe ich mit ihm von dannen,
doch hört man mich des nächtens schrein.
Ich schließ die Flügel, seh' mich fallen.
Kein Lied könnt je ein Abschied sein.
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