Donnerstag, 29. November 2007

Gebrauchsanweisung für Zahnstocher

„Stäbchen nahe seiner Mitte packen. Spitzes Ende im Mund anfeuchten. In Zahnzwischenraum einführen, stumpfe Seite dicht am Zahnfleisch. Vorsichtig hin und her bewegen.“
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„Mir schien“, sagte Wonko der Verständige, „eine Zivilisation die so weit den Verstand verloren hat, dass sie eine Reihe detaillierter Anweisungen nötig hat, um ein Päckchen Zahnstocher zu benutzen, ist keine Zivilisation, in der ich noch leben und bei Verstand bleiben kann.“




[Auszug aus "Per Anhalter Durch Die Galaxis - Macht's Gut, Und Danke Für Den Fisch" von Douglas Adams]

Dienstag, 6. November 2007

Vereinsamt

Die Krähen schrei'n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei'n –
Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist du, Narr,
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer Das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg', Vogel, schnarr'
Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton!
Versteck' du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrei'n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei'n –
Weh dem, der keine Heimat hat!


Friedrich Nietzsche

Montag, 5. November 2007

Requies Filii

das leben spricht in zungen,
welche ich nicht
zu verstehen vermag...

manchmal
lege ich mich nieder,
um zu sterben und zu Dir zu kehren.
doch erleide ich bereits täglich
zig tode der sehnsucht nach Dir.

kannst Du es spüren?

wir schufen eine schützende burg
im tiefsten dunkel unseres schicksals
inmitten ein Dir gerechter thron,
erbaut aus liebe und stolz

doch hoffnung schien hier nicht willkommen
nur dem tode junger gast die erlösung.

die zeit war das gift in unserem traum
nun sind meine tränen nur flüssiger staub
in einem trockenen see.

denn im arm der tod von eigenen blut.
eine haut, die mir nicht passen will.
ob nun gut oder recht, ich will es nicht!
doch schien es Deine zeit um zu gehen...

es braucht eine sekunde
um lebewohl zu sagen,
doch augenscheinlich ein leben,
um abschied zu nehmen.

am ende werden wir uns wieder sehen
und zieren mich auch narben, wenn ich erneut erwache
denn meine seele ist von sehnsucht verbrannte erde

so lebe ich im stolz der erinnerungen,
Dich kennen gelernt zu haben.

Deine augen waren wie bücher, in denen ich las.
mein leben ist Dein name für die ewigkeit...

Heil Silas!

Interpret: Graupel
Album: Auf Alten Wegen ... (2005)

Sonntag, 4. November 2007

Mal was zum schmunzeln ..

Achmed ... The Terrifying Terrorist xD

SILENCE!
...I Kill You!

genial